Skip to main content

Mit Millionen von Jahren alten Felsformationen, geformt durch Wasser und Zeit lädt die Donnersbacher Klamm zum Staunen und Loslassen ein. Senior-Wirt Siegfried Leitner kümmert sich seit Jahrzehnten um die Instandhaltung dieses Naturjuwels und der Präsentation seiner Vergangenheit als ehemaliger Triftsteig.

Bestaunen Sie das liebevoll gestaltete Modell des alten Holzrechens

Die Holzknechthütte zeigt den Aufbau einer einfachen Unterkunft für Waldarbeiter zur damaligen Zeit

Naturdenkmal "....wegen seiner Natürlichkeit und Vielfalt von außergewöhnlichem landschaftlichem Wert!


Virtueller Rundgang durch die Donnersbacher Klamm

Durchwandern Sie die Donnersbacher Klamm anhand von 39 mit einander verbundenen virtuellen Wegpunkten.

Virtuellee Tour

Wissenswertes zur Klamm

Der Donnersbacher Klammsteig entstand durch den Ausbau des schon seit Jahrhunderten vorhandenen Triftsteiges. Nachdem der Steig später verfiel, erwarb sich unser Senior-Wirt Siegfried Leitner bei der neuerlichen Errichtung im Jahre 1982 große Verdienste.  Er betreut auch seither die im Jahre 1991 zum Naturdenkmal erklärte Donnersbacher Klamm.

Ein Streifzug durch die Geschichte der Klamm:

Am Ende der letzten Eiszeit, vor ca. 12.000 Jahren, begann mit dem Rückzug der Gletscher im Gebirge die Karbildung und die Bäche gruben sich tief in das im Talbereich vorherrschende weiche Ennstaler (Quarz-) Phillitgestein. Für Laien sind die sonst vorherrschenden Wölzer-Glimmerschiefer meist nur durch die eingelagerten Granate und Hornblenden von Phylliten zu unterscheiden.

Die Quarzphyllite und die Glimmerschiefer gehören zu den ältesten Gesteinen Österreichs. Sie stammen aus dem Ordovicium des Paläozoikums und sind 440 – 500 Millionen Jahre alt, während die ebenfalls vorkommenden Kalke aus dem Mesozoikum stammen (250 – 300 Millionen Jahre).

Die von der Erosion gebildeten engen V-Täler machten jeden Transport sehr schwierig, insbesondere für das damals wichtigste Bau- und Brennmaterial: Holz. Schon früh machte man sich deshalb die Kraft des Wassers zu nutze und beförderte die Stämme im brausenden Schmelzwasser des Donnersbachs zu Tal. Wo sich das Tal wieder weitet, in der Lend, wurde der Auffangrechen gebaut.
Um bei Verklausungen durch Engstellen und Felsblöcke einzugreifen, baute man einen Steig entlang des Baches durch die Klamm.

Die "Trift" war eine nicht ungefährliche Arbeit, brach einmal der Rechen, war das ganze Tal überflutet.
Nach und nach entdeckte man aber neben der Arbeit die Schönheit dieser wilden Talschlucht und öffnete den nun ausgebauten Triftsteig im Jahre 1936 für Besucher. Durch den Bau der Straße nach Donnersbachwald und Autoverkehr war das Trifthandwerk unwirtschaftlich geworden. Die letzte Trift fand 1961 statt und 1962 wurde der Rechen abgetragen. Doch der Triftsteig wurde als Klammsteig wiedererrichtet und immer wieder verbessert.

Als Krönung wurde die Donnersbacher Klamm 1991 zum Naturdenkmal erklärt:
"....wegen seiner Natürlichkeit und Vielfalt von außergewöhnlichem landschaftlichem Wert!